Wie vertreibt man den Maulwurf?
Der Maulwurf ist etwa 10 bis 18 Zentimeter lang und die Vorderpfoten sehen aus wie eine Hand mit sehr langen Fingernägeln. Damit kann sich das Tier sehr gut durch den Garten graben und wirft in gewissen Abständen kleine Erdhügel auf. Die auf aufgeworfene Erde eignet sich aufgrund der feinen Beschaffenheit sehr gut für Topf- oder Kübelpflanzen. Maulwürfe sind sehr nützliche Tiere, denn sie vertilgen Schädlinge, wie Regenwürmer, Schnecken, Raupen und zusätzlich lockern sie den Boden auf.
Einige Gärtner sehen ihren schönen Rasen zerstört und wollen den Maulwurf vertreiben. Eine Lösung ist, der Maulwurfhügel wird aufgegraben und eine zerschnittene Plasteflasche in den Gang gesteckt. Der unangenehme Luftzug vertreibt das Tier nach kurzer Zeit. Weitere Möglichkeiten sind, eine zerschnittene Knoblauchzwiebel in den Gang zulegen, Buttermilch einfüllen oder Holundersund auf den Hügel gießen. Eine andere Variante den Maulwurf bekämpfen ist, das Anwenden von Buttersäure. Diesen Geruch mögen die Tiere absolut nicht und werden sich sehr schnell ein anderes Revier suchen. Allerdings sollte die Buttersäure an einer abgelegenen Stelle des Gartens zum Einsatz kommen. Im Handel gibt es spezielle Mittel zu kaufen, damit der Maulwurf aus dem Garten verschwindet. Sollten alle Versuche nicht fruchten, muss ein Fachmann die Angelegenheit übernehmen.
Maulwürfe stehen unter strengen Naturschutz und dürfen deshalb nicht gefangen oder vergiftet werden. Wer einen Maulwurf tötet, verstößt gegen das Tierschutzgesetz und kann mit einer empfindlichen Geldstrafe zur Verantwortung gezogen werden. Es sind nur Mittel zulässig, welche den Maulwurf vertreiben. Einen Maulwurf zu bekämpfen kann im Einzelfall zu einem echten Zweikampf zwischen Mensch und Tier führen.